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Der ganz persönliche Home Screen

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Mit der Widget App “Minimalistic Text” von Devmil kann man seinen Android Home Screen schön aufpeppen und ihm eine wunderbare, persönliche Note verleihen.
Die Gratis-App, welche über den Google Play Store angeboten wird, erlaubt es Wetter, Uhrzeit, Kalender und vieles mehr in einer schönen, minimalistischen Ansicht auf den Startbildschirm zu bannen und erlaubt viele individuelle Veränderungen, wie Farbe, Schriftart und -größe.

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Wie sich ALLES wiederholt

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Gerade habe ich ein bisschen mit der waybackmachine rumgespielt und dabei einen unserer alten Artikel ausgegraben. Der Artikel aus dem Jahr 2010 beschäftigt sich mit dem erwarteten Launch eines Apple Tablets, welches damals noch iSlate heißen sollte. Im sehr kurzen Artikel wurde auf einen Heise Artikel von Harald Taglinger verlinkt, in welchem Herr Taglinger vermutet, dass Apple kein Tablet, sondern so genannte iGlasses vorstellen wird.
Wie wir heute wissen, hat nicht Apple, sondern Google diese Cyber-Brille als erstes in ihrem Project Glass vorgestellt.
Dennoch interessant, wie genau die spaßig gemeinte Beschreibung der Brille von Harald Taglinger auf das von Google gelaunchte Projekt zutrifft :-)

Warten auf das iPhone 5

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In knapp 24 Stunden ist es soweit, Apple stellt das neue iPhone der Öffentlichkeit vor und wir sind alle gespannt, was uns da erwartet.

Wirklich?

Sind wir ernsthaft gespannt was da kommen mag? Schließlich sollte inzwischen jeder schon einmal die Bilder des iPhone 5 (oder das neue iPhone? oder das iPhone 6? oder das iPhone << fülle hier deinen Wunschnamen ein >> ) gesehen haben.

So einfach sollte man es sich aber nicht machen, schließlich war letztes Jahr auch jedem klar, wie das neue iPhone aussehen wird.

Eine Tropfenform sollte es haben und an das MacBook Air erinnern. Außerdem ist erstaunlich, dass die Theorie eines neuen Home-Button so schnell verworfen wurde.

Auch erinnert das neue Design stark an den im Samsung-Prozess aufgetauchten Prototypen.

Außerdem ist Apple bekannt für seine Verwirr-Spielchen und es wäre nicht verwunderlich, wenn die 2012 geleakten Teile von Apple selbst in den Umlauf gebracht wurden.

Bedenkt man also diesen Umstand und dass das neue iPad mini wie ein iPod Touch aussehen soll, so kann man zu dem Schluss kommen, dass der Mockup von 2011 eventuell eher morgen vorgestellt wird, als das was uns 2012 als iPhone 5 verkauft wird. Da das 2011er Modell eher dem iPod Touch gleicht und Apple Design-Linien ja gerne vereinigt.

Allerdings wissen wir morgen mehr :-D

Von fauligen Brombeeren und knackigen Äpfeln

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Wann haben Sie sich das letzte Mal umgedreht?

Bitte antworten Sie jetzt nicht „Heute morgen im Bett, habe mir noch einmal fünf Minuten gegönnt!“, denn ich möchte wissen, wann Sie das letzte Mal nach hinten gesehen haben?

Grundsätzlich sieht man ja nach hinten, wenn man befürchtet, dass man von einer Person verfolgt wird oder Jemand Ihnen auf den Fersen ist.

Es ist ein schreckliches Gefühl zu wissen, dass man bald eingeholt werden könnte und was dann geschieht, möchte man sich erst gar nicht vorstellen.

Sie würden sicher zustimmen, wenn ich Ihnen unterstellen würde, dass es besser ist der Verfolger zu sein. Wer sagt denn, dass Sie der Person, die Sie verfolgen etwas Böses wollen. Vielleicht hat der Verfolgte seine Geldbörse verloren, ist ein alter Bekannter oder Sie wollen einfach nur nach der Uhrzeit fragen. Auf jeden Fall wird Sie sicher nicht das Gefühl von Panik heim suchen.

 

Viel umsehen musste sich der Autor dieser Zeilen auch, als er vor kurzem in einem großen, deutschen Elektronik-Fachmarkt auf der Suche nach einem neuen Mobilfunkgerät für seinen Vater war. Dieser nutzte schon seit längerem die Vorteile der Volltastatur eines BlackBerry von Research in Motion (RIM) und wollte diese dementsprechend nicht mehr missen, nun jedoch auch endlich Teil dieser modernen Touchscreen-Gesellschaft sein. Zum Glück hat RIM hier mehrere Geräte am Start, welche diese beiden Eigenschaften – Qwertz-Keyboard und Touchscreen – miteinander verbinden, namentlich das BlackBerry Torch 9800, dessen Nachfolger BlackBerry Torch 9810, sowie das BlackBerry Bold 9900 und 9790.

Diese beiden Geräte und ein paar Weitere von Nokia, sowie Motorola sollten nun, nach einer kurzen Recherche im Internet, vor Ort begutachtet und einem Kaufurteil unterzogen werden.

Dies sollte in den Hallen des roten Elektronik-Giganten geschehen, da dem Autor die riesige Auswahl dort bekannt ist und schon des Öfteren verführt hatte, eines dieser Geräte käuflich zu erwerben. Umso erstaunlicher war es nun, dass kein Gerät von Research in Motion in der Mobilfunkabteilung zu finden war. Es konnte weder ein Gerät mit Touchscreen, mit Tastatur und Touchscreen, noch eines nur mit Tastatur ausfindig gemacht werden, obwohl diese vor wenigen Wochen noch zahlreich vertreten waren. Ziemlich verwundert wurde also ein Verkäufer gefragt, wo sich denn diese Geräte befinden würden und ob es Alternativen gäbe. Über die BlackBerry Geräten von Research in Motion gestand er ganz offen, dass diese Marke von den Kunden keinen sehr großen Zuspruch bekommen würden und man diese deshalb aus dem Sortiment genommen habe, es aber bald eine Abverkauf- Aktion der Einsteigergeräte geben werde, bei der man noch günstig ein solches Gerät bekommen könne. Zu den Alternativen von Nokia konnte er mir allerdings auch nur beschränkt raten, da diese mit einem veralteten Betriebssystem laufen und mein Vater nur sehr kurz seine Freude daran hätte, zumal diese Systeme nicht wirklich für die Touchbedienung optimiert sind. Schlussendlich riet er zum Kauf eines Motorola Gerätes, das jedoch nicht durch eine hohe Anfassqualität überzeugen konnte.

Beim Verlassen des Marktes drehte sich der Autor noch einmal Richtung Mobilfunkabteilung um und erhielt zum Abschied ein mitleidiges Grinsen des Verkäufers.

 

Es ist also meist besser, sich nicht umdrehen zu müssen, weder um Verfolger zu erspähen, noch um in die Vergangenheit zu blicken. In sofern, müsste den Herren und Damen von Nokia und RIM gerade der Ayers Rock (ein wirklich verdammt großer Stein) von der Brust gefallen sein. Für Nokia nach über zehn Jahren an der Spitzer der Handyverkäufer und für RIM nach fast fünf Jahren PDA (so hießen früher “Smartphones”;) Herrscherschaft, nicht mehr im Rückspiegel die buckeligen, dennoch adrett gekleideten, Mitbewerber Samsung und Apple sehen zu müssen. So manch einem Verfolger ist nach kurzer Zeit sogar die Puste ausgegangen, weil der Apotheker die falschen Vitamine verkauft hatte.

 

Allerdings sollten sich Research in Motion und Nokia nun mit ihrer neuen Rolle arrangieren und selbst Apple und Co. verfolgen, damit sich diese Firmen in Zukunft voller Angst nach dem Verfolger umdrehen müssen. Auf jeden Fall sollten sie nicht den alten Zeiten nachtrauern, dies wäre das Beste und nicht nur für den Kunden.