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Gestern kam ein interessanter Beitrag in c’t TV zum Thema Datensammeln auf offener Straße. Wirklich erschreckend.

Seit ein paar Jahren ist das Begriffskonzept der Informationskompetenz (Information literacy) auch in Deutschland angekommen.

Information literacy is a set of abilities requiring individuals to “recognize when information is needed and have the ability to locate, evaluate, and use effectively the needed information.”  Quelle

Auch wenn es natürlich noch immer Informationssuchende gibt, die das erstbeste Google Suchergebnis verwenden oder davon ausgehen, dass etwas nicht existiert sofern es nicht von Google indexiert wurde, ist man mit gesunden Menschenverstand und ein wenig Aufwand auf einen guten Weg Informationen im gewünschten Umfang in einem bestimmten Kontext zu finden.

In unserer Informationsgesellschaft agieren wir allerdings nicht nur als neugieriger Suchender, sondern auch als Suchobjekt. Damit ist nicht nur gemeint, dass wir Spuren im Netz hinterlassen – diese über mehrere Webseiten hinweg zusammengetragen und ausgewertet werden – und uns z.B. in Form von personalisierter Werbung wieder aufbereitet präsentiert werden, sondern auch im analogen Alltag.

So weit auch nicht wirklich erschreckend, eigentlich ist das ein alter Hut. Allerdings haben wirklich manche Mitbürger Scheuklappen auf.

Dieser Beitrag in der c’t TV Sendung vom 06.02. unterstreicht das eindrucksvoll. Es ist meiner Meinung nach kaum zu glauben, wie bereitwillig Passanten sensible Daten zur Verfügung stellen. Natürlich legte die Schauspielerin eine gehörige Portion Dreistigkeit an den Tag und vlt. lockte auch die Kamera die Leute an, aber eine Rechtfertigung ist das noch lange nicht.

Offensichtlich fehlt den meisten Bürgern die Vorstellung, was schon mit wenigen persönlichen Informationen und krimineller Energie angestellt werden kann.

Nach den Datenschutzskandalen der letzten Wochen, Monaten und Jahren möchte man  annehmen das ein gewisses Bewusstsein oder eine erhöhte Sensibilität bei der Weitergabe von persönlichen Daten Einzug gehalten hat. Fehlanzeige. Datenkompetenz muss her!

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Schubi

Der Beitrag wurde von Schubi am Sonntag, den 07. Februar 2010 um 05:44 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein, Information, Netzkultur, Netzwelt abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

Eine Antwort zu “Daten für alle…”

  1. Neuer Discount-Tarif von helloMobil verfügbar | Prepaid Tarife im Vergleich sagt:

    [...] Der Prepaid-Discounter helloMobil setzt mit seinem Prepaidtarif auf günstige Angebote und faire Preise für jedermann. Kunden können sogar zwischen verschiedenen Surf-Paketen wählen. So ist eine 50 MB Begrenzung [...]

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