Leichte Migräne bei der Migration

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Gestern hab ich zugeschlagen, der neue Mac mini löst meinen iMac 21,5″ vom Oktober 2009 ab. Bei der Migration gab es zwischendurch leider  Komplikationen: Der Migrationsassistent hat sich geweigert über Ethernet eine Verbindung zum alten Mac aufzubauen.

Nach einigen Versuchen wurde der neue Mac mini vorkonfiguriert und dann das aktuelle Mac OS X 10.8.2 Update eingespielt, wie es in der Anleitung auch empfohlen wird. (Nervig ist vor allem das Aus- und wieder Einstecken der Tastatur dabei, da natürlich das Passwort benötigt wird, eine zweite Tastatur und Maus erleichtert das Ganze ungemein. Ebenso hinderlich: der grausame Kabelsalat ^^)

Allerdings hat es auch nicht geholfen, die Verbindung schlägt wieder via Ethernet fehl. Also: Time Machine vom alten Mac nochmal auf den letzten Stand gebracht und via externer Festplatte die Migration gestartet.

Dabei ist allerdings folgendes zu beachten:

- Wartet bis der Migrationsassistent die Größe der einzelnen Ordner ermittelt hat. “Fortfahren” war zumindest in meinem Fall schon anklickbar und hat dazu geführt, dass die Dateien des Benutzeraccounts zwar übertragen wurden, aber nicht wirklich einem Nutzer zugewiesen wurden. Der Nutzeraccount war also nicht verwendbar, obwohl die Dateien in /Users in einem Ordner bugsiert wurden.

- Falls ein Update des OS vom Zielsystem (also der neue Rechner) nötig ist, verwendet einen anderen Benutzernamen als denjenigen vom alten Mac. Wenn die Migration erfolgreich war, kann man den Hilfsaccount ja jederzeit wieder löschen.

- Da Cloud-Dienste mittlerweile fast schon obligatorisch sind, bietet es sich eventuell auch an einen anderen Hostnamen zu verwenden, da die Identifizierung des Geräts ja meist über diesen läuft.

Bin dieses Mal ziemlich froh, dass der alte Rechner noch zur Verfügung steht, solange noch weitere Migrationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen ist man selbst bei fehlgeschlagenen Versuchen etwas ruhiger. :-) Falls der Migrationsassistent komplett versagen sollte, gibt es dann immer noch die Möglichkeit ein komplettes Festplattenimage anzulegen und aufzuspielen oder die Dateien – zwar nicht gerade Apple-like, aber ebenfalls wirksam – händisch zu übertragen.

Zum Mac mini: Es geht schon ziemlich flott mit dem i7er, allerdings merkt man, dass man in der Standardkonfiguration “nur” 4 GB Arbeitsspeicher hat. Aber die Preise für ein Upgrade (nach dem Kauf) sind ja mittlerweile erschwinglich, so dass es demnächst bald fixer geht. ^^Im Vergleich zu iMac ist er aber flüsterleise und wird – zumindest nach iStat und Handauflegen – nicht wirklich warm.

 

 

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