Schwarzsurfer über privates WLAN

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Hab grad folgenden Artikel bei taz.de gefunden: <<Polizei erwischt “Schwarzsurfer”>>

Beamte nehmen nachts in Bad Saulgau einen Mann unter Verdacht des Surfens in fremden W-Lan-Netzen fest. Ob das aber eine Straftat ist, bleibt unter Juristen heiß umstritten. [...]

Denkbar sei, dass der Mann einen Internetzugang nutzen wollte, ohne dafür zu bezahlen. Es werde ebenfalls geprüft, ob der Mann „Daten ausgespäht“ oder mit seiner „Funkanlage“ Nachrichten abgehört habe – so heißt es im Juristendeutsch in den Paragraphen aus insgesamt drei Gesetzen, die für das W-Lan-Surfen in Frage kommen.

„Eine gefestigte Rechtssprechung gibt es dazu noch nicht“, sagt Rechtsanwalt Thomas Gramespacher aus Siegburg. Nach der derzeitigen Rechtslage könne niemand klar beantworten, ob – und vor allem warum – das bloße Einklinken in ein ungesichertes Netz strafbar sei.

[...]

Eigentlich ist das reine Surfen auf einem offenen privaten WLAN schon eine Straftat. Man darf gespannt sein, auf was der “Schwarzsurfer” verurteilt wird.

2 Gedanken zu „Schwarzsurfer über privates WLAN“

  1. Wenn ich nen schickes Netbook hätte und es sich “automatisch” in ein offenes Wlan einloggt und ich darüber surfen kann, wer will mir das verbieten. Kann ich was dafür das mein Netbook sich automatisch mit einem ungesicherten Netz verbindet? Nein, also soll das auch nicht mein Problem sein. Und dafür sollte man auch nicht bestraft werden

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